Cacio et Pepe - die einfachste und leckerste Pasta Sauce in nur wenigen Minuten zubereitet! Perfekt für Liebhaber der authentischen, minimalistischen italienischen Küche.

Cacio e Pepe zu Pici

30 Minuten|2 Portionen

Cacio e pepe ist ein traditionelles Nudelgericht aus der italienischen Region Latium mit Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer. Es gehört zu den Klassikern der römischen und italienischen Küche. Der Name leitet sich von den beiden Zutaten Käse (cacio) und Pfeffer (pepe) ab. Die Erfindung wird Wanderhirten zugeschrieben, die auf den langen Wegen mit ihren Herden haltbare Lebensmittel wie Hartkäse oder Pfefferkörner mit sich führten. Zusammen bringen Pici und Cacio e Pepe den Geschmack Italiens auf den Teller und zeigen, wie traditionelle, einfache Zutaten zu einem unverwechselbaren, intensiven Geschmackserlebnis verschmelzen können – perfekt für Liebhaber der authentischen, minimalistischen italienischen Küche.

Zutaten

Pici Pasta

  • Salzwasser, siedend
  • 250 g Pici (alternativ Spaghetti)

Sauce « Cacio e Pepe »

  • 1.25 dl Vollrahm
  • 125 g Pecorino Romano (alternativ anderen Schafkäse)
  • 125 g Crème Double de la Gruyère (alternativ Mascarpone)

Topping

  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gemahlen

Zubereitung

Pici Pasta

Reichlich Salzwasser in einem grossen Topf zum Kochen bringen. Die Pici (alternativ Spaghetti) ins kochende Wasser geben und bissfest (al dente) garen. Je nach Hersteller dauert der Kochprozess der Pici bis zu 20 Minuten, die Sauce kann während der Kochzeit zubereitet werden. Etwas Kochwasser zur Seite stellen. Die Pasta abgiessen, gut abtropfen lassen und sofort mit der Cacio e Pepe Sauce vermengen. Falls nötig etwas Pastawasser zur Sauce geben.  Auf den vorgewärmten Teller anrichten.

Sauce « Cacio e Pepe »

Alle Zutaten für die Sauce in eine kleine Pfanne geben und bei niedriger Hitze langsam schmelzen. Regelmässig mit einem Schwingbesen rühren, damit eine homogene Sauce entsteht. Die Sauce mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Probieren und allenfalls nachwürzen. In der Zwischenzeit die Teller vorwärmen. Tipp: da der Schafkäse in der Regel ziemlich salzig ist, ist Salz in der Sauce wahrscheinlich nicht nötig.

Topping

Frisch gemahlenen Pfeffer und Muskatnuss über die Pici geben. Wer sehr gerne intensiven Pecorino (Schafkäse) Geschmack mag, kann nun noch extra geriebenen Schafkäse über die Pici geben.

Tipps und Warenkunde

Pici Pasta

Die traditionelle Pici-Pasta stammt ursprünglich aus der Toskana, insbesondere aus der Region um Siena, und ist eine rustikale, handgerollte Pastasorte. Die Herstellung von Pici ist simpel und erfordert lediglich Mehl, Wasser, und oft eine Prise Salz oder Olivenöl – ganz ohne Ei. Der Teig wird von Hand zu langen, dicken „Spaghetti“ geformt, die eine leicht ungleichmässige, handgemachte Textur behalten. Genau diese rauhe Oberfläche sorgt dafür, dass Saucen besonders gut anhaften. Pici sind ideal für einfache, kräftige Gerichte wie Cacio e Pepe. Der Biss der Pici ist etwas fester und sättigender, was sie perfekt für die Kombination mit intensiven Aromen macht.

« Cacio e Pepe » Sauce

Cacio e Pepe, auf Italienisch „Käse und Pfeffer“, ist ein Klassiker der römischen Küche. Die traditionelle Version verwendet nur drei Zutaten: Pecorino Romano, schwarzer Pfeffer und Pasta. Der geschmolzene Pecorino verbindet sich mit dem Pastawasser zu einer cremigen Sauce, die die Nudeln umhüllt, während der Pfeffer eine würzig-scharfe Note beisteuert. Ein simpler, aber raffinierter Genuss! Tipp: Pecorino kann auch teilweise oder komplett durch Sbrinz ersetzt werden.

In meiner Interpretation wird der Klassiker um eine cremige Schweizer Note ergänzt. Mit Vollrahm, Crème Double de la Gruyère und Pecorino entsteht eine besonders reichhaltige Sauce. Frischer Pfeffer und Muskatnuss runden das Gericht ab, eine köstliche Kombination aus italienischer Tradition und Schweizer Genuss!

Getränkeempfehlung

Alkoholfrei: Ein fruchtiger, alkoholfreier Apfel-Cidre bringt eine erfrischende Säure, die die Cremigkeit des Käses und die Schärfe des Pfeffers schön ausbalanciert.

Heissgetränk: Ein Fencheltee balanciert die würzige Sauce gut aus. Wer keinen Fencheltee mag, kann auch einen lauwarm servierten Salbei- oder Thymiantee wählen, welcher perfekt zu den kräftigen Käse- und Pfeffernoten harmoniert.

Weisswein: ein „Vernaccia“ di San Gimignano passt perfekt zu diesem Gericht. Wer lieber eine mildere Begleitung bevorzugt, dem empfehle ich einen etwas floralen „Soave“ aus der Provinz Verona. Eine regionale Empfehlung aus der Schweiz ist ein „Merlot Bianco“ z.b. der Gambarogno von der Cantina Il Cavaliere oder Terre di Gudu von Tamborini Carlo.

Rotwein: ein fruchtiger „Chianti Classico“ passt sehr gut oder ein „Barbera d’Alba“ aus dem Piemont.

Bier: Ein helles Lagerbier aus der Schweiz, passt hervorragend zu Cacio e Pepe. Das Bier bietet eine erfrischende Leichtigkeit und spritzige Bitterkeit, die die cremige Textur der Pasta schön ergänzt.