Food Trends 2026 bei MARION-licious

Ein Jahr voller Geschmack, Klarheit und echter Küche

Jedes Jahr bringt neue Schlagwörter in die Küche. Manche bleiben, andere verschwinden schneller als der letzte Bissen auf dem Teller. Für mich zählt etwas anderes: Was davon passt wirklich in den Alltag. Was hilft uns, besser zu kochen, bewusster einzukaufen, mehr Freude am Essen und Geniessen zu haben.

2026 fühlt sich für mich weniger nach einem Hype an und mehr nach einer Rückkehr zu dem, was Essen eigentlich ist. Echt, saisonal, unkompliziert und trotzdem offen für Neues.

Hier sind die Food Trends 2026, so wie ich sie sehe und so, wie ich sie in meine Küche und auf MARION-licious einbauen werde.💚


1. Pflanzen bleiben nicht Trend, sondern Standard

Pflanzenbasierte Küche ist angekommen. Nicht als Verzicht, sondern als Normalität. Hülsenfrüchte, Gemüse, Getreide und neue Proteinquellen wie Lupinen oder Erbsenprotein sind längst mehr als Ersatz.

    Ich merke das auch im Alltag. Es geht nicht mehr darum, Fleisch zu imitieren, sondern Gemüse so gut zu kochen, dass es für sich selbst steht. Belugalinsen, Randen, Blumenkohl oder Kohl zeigen genau das. Sie brauchen keine Bühne, sie sind die Bühne. Auf MARION-licious bleibt das der Kern. Einfach gekocht, saisonal gedacht, voller Geschmack.


    2. Fermentation und Zeit werden wichtiger

    Fermentation ist nichts Neues. Aber sie bekommt 2026 mehr Platz in unseren Küchen zurück. Kimchi, Sauerkraut oder Kombucha kennt fast jeder. Spannender wird es dort, wo wir selbst kreativ werden. Fermentierte Rüebli, eingelegter Kohl, Gemüse mit Tiefe und Charakter.

    Was mich daran fasziniert: Zeit wird zur Zutat. Nicht alles muss schnell gehen. Manche Aromen entstehen erst, wenn man sie lässt. Das passt gut zu meiner Art zu kochen. Weniger Druck, mehr Entwicklung.


    3. Geschmack wird mutiger und komplexer

    2026 wird nicht langweilig. Geschmack wird klarer, aber auch mutiger.

    Swicy, also süss und scharf zusammen, oder Umami in allen Varianten zeigen, wohin es geht. Auch Bitterkeit bekommt mehr Raum. Radicchio, Endivie oder fermentierte Zutaten bringen Tiefe auf den Teller. Ich finde das spannend, weil es nicht laut ist, sondern ehrlich. Ein Gericht darf Ecken haben. Es muss nicht nur gefallen, es darf überraschen.

    Ein Quinoa-Salat mit Granatapfel ist plötzlich nicht mehr nur frisch, sondern auch ein Spiel aus süss, sauer und leicht bitter.


    4. Regional und saisonal wird noch konsequenter

    Saisonal kochen war bei mir nie ein Trend, sondern eine Grundhaltung. 2026 wird das noch stärker sichtbar. Weniger importierte Exoten, mehr Fokus auf das, was in der Schweiz wächst. Randen im Winter, Spargel im Frühling, Beeren im Sommer, Kürbis im Herbst. Auch alte Sorten erleben eine Rückkehr. Genau dort liegt für mich viel Potenzial. Sie bringen Geschmack zurück, den wir fast vergessen haben.

    Mein Gemüse-Roulette passt perfekt in diesen Gedanken. Es nimmt dir die Entscheidung ab und zeigt dir, was gerade wirklich Sinn macht.


    5. Essen wird persönlicher

    Ernährung wird individueller. Manche brauchen mehr Protein, andere mehr Energie, wieder andere einfach mehr Alltagstauglichkeit.

    Functional Food und personalisierte Ernährung sind grosse Begriffe dafür. Für mich bedeutet das einfacher gesagt: Jeder Körper ist anders, und jede Küche darf das auch sein. Ich sehe das nicht als kompliziert, sondern als Einladung, bewusster hinzuschauen. Was tut mir gut. Was passt in meinen Alltag. Und was macht mich wirklich satt und zufrieden.


    6. Zero Waste ist kein Projekt mehr, sondern Alltag

    Reste zu nutzen ist für mich selbstverständlich geworden. Brotreste werden Croutons, Gemüseabschnitte werden Brühe, Kräuterstiele landen im Pesto. 2026 wird das noch stärker Teil der Küche. Nicht als Konzept, sondern als Haltung. Und ganz ehrlich. Oft entstehen genau daraus die besten Gerichte.


    7. Essen bleibt Erlebnis, auch zu Hause

    Restaurants entwickeln sich weiter Richtung Erlebnis, Atmosphäre und Inszenierung. Multisensorik, Service am Tisch, neue Formen des Essens.

    Zu Hause bedeutet das etwas anderes. Es geht nicht um Show, sondern um Aufmerksamkeit. Ein einfach gedeckter Tisch. Gute Zutaten. Zeit zum Essen. Und vielleicht gute Gesellschaft. Mehr braucht es oft nicht.


    Mein Fazit für 2026

    Die Food Trends 2026 sind für mich kein Bruch, sondern eine Weiterentwicklung. Mehr Pflanzen, mehr Fermentation, mehr Bewusstsein. Gleichzeitig mehr Freiheit, mehr Geschmack und mehr Persönlichkeit.

    Es geht weniger um Regeln und mehr um Entscheidungen. Und genau das nehme ich mit in meine Küche auf MARION-licious. Einfach kochen, saisonal denken, neugierig bleiben.

    Ich freue mich auf alles, was wir 2026 gemeinsam aus Gemüse, Hülsenfrüchten und ein bisschen Kreativität auf den Teller bringen.

    Herzlichst
    Marion